Hoffen reicht nicht !

In letzter Zeit höre ich von vielen Menschen während dieser Corona-Krise
immer wieder den gleichen Satz und er macht mich sehr nachdenklich:
„Ich hoffe, dass wir aus dieser Krise etwas gelernt haben…“

Das klingt ja zunächst mal ganz gut.
Es scheint ein Bewusstsein darüber zu geben,
dass vorher einiges im Argen war und wie es besser gehen könnte.
Doch nun kommt der Knackpunkt: Hoffen reicht einfach nicht!
Was passiert hier?
Abwarten…
Mal schauen, was andere so machen…
Bitte versteht mich hier richtig,
Ich selbst habe mich jahrelang nicht aus der Deckung heraus getraut,
nur in meinem sicheren Feld agiert.                

Daher kenne ich diese Haltung nur zu gut.

“Ich kann nicht…”
“Ich bin nicht gut genug”…
“Was kann ich schon ausrichten…”
“Das können nur die, die die Macht haben…”

Doch wer hat die Macht?
Ich hatte sie definitiv abgegeben.
Was ist jetzt anders?
Was ist bei mir passiert?
Es war mir schon seit langem klar, dass ich eigentlich…
Wenn ich mich trauen würde…
Aber was werden die anderen denken…
Also lass ich es besser…
Und das war’s dann mal wieder.

Es brauchte einen auslösenden Moment, einen Moment, der in mir etwas dringlich machte, wie so häufig…
Es war dieses Gespräch mit einer Freundin, nachdem ich kurz zuvor das Baby meines Patenkindes gesehen hatte.
Dieses kleine wundervolle Wesen, das am gleichen Tag geboren ist wie ich.
Auf einmal sah ich eine Situation vor meinen Augen, die in der Zukunft stattfinden könnte.
Meine Kinder hätten eigene Kinder bekommen und eines meiner Enkelkinder würde vor mir stehen und mich fragen:
„Oma, stimmt es, dass es früher eine wundervolle Natur gab, mit sauberen Meeren und Flüssen, mit Wäldern, mit guter Luft…? “
„Ja, das stimmt. So war es…“
„Wieso habt ihr es denn dazu kommen lassen? Omi, hast Du denn etwas getan, um es zu verhindern?“
„Naja, ich habe Müll getrennt… Möglichst nachhaltig eingekauft… – Hätte ich mal mehr getan…“
„Was hättest Du denn noch tun können, Oma?“
„Vieles, wenn ich den Mut gehabt hätte…“
„Wieso denn Mut?“
„Ich hätte viel mehr tun können… An die Öffentlichkeit gehen… Um mehr Menschen zu erreichen. 
Ich hatte meine Arbeit seit vielen Jahren getan. Doch ich wusste schon lange, dass es angestanden hätte, sichtbar zu werden.
Doch das hätte auch bedeutet, dass ich meinen sicheren Rahmen verlasse.
Dass manche Menschen mich dann nicht mehr mögen könnten………“

Ernsthaft ?!
Was habe ich für ein sch… Luxus-Problem?
Weil irgend jemand mich nicht mögen könnte, zeige ich mich nicht wirklich und sorge somit dafür, dass wir unseren Planeten gegen die Wand fahren.
Wenn wir so weitermachen.
Es war ein derartiger wake-up-call
und ich bin mehr als dankbar dafür.
Ich werde mein Möglichstes tun, dass sich in unserer Gesellschaft so einiges verändern wird.
Ja, und dazu nehme ich in Kauf, von machen Menschen eventuell nicht gemocht zu werden.
Ich weiß, wofür ich hier bin
und stehe nun endlich dafür ein.
Und es fühlt sich verdammt gut an.
Ihr werdet also nun öfter von mir hören.
Und ich habe so einiges vor.
Doch vor allem ist es wichtig, dass noch mehr Leute in die Gänge kommen und nicht mehr abwarten, dass Andere etwas tun.
Lasst uns gemeinsam dafür antreten, dass sich in unserer Gesellschaft, und damit meine ich die Menschheit, so einiges zum Besseren verändert.

Danke,
Claudia

PS: Dann brauchen wir auch nicht auf andere Planeten auswandern, sondern haben hier das Paradies auf Erden.
PPS: Das heisst übrigens nicht, dass ich nicht die Hosen zwischenzeitlich gestrichen voll habe, aber ich werde es trotzdem tun… 

 

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